https://openjournals.hs-hannover.de/jskms/issue/feed Journal für Sportkommunikation und Mediensport 2019-03-05T19:20:06+00:00 Christiana Schallhorn christiana.schallhorn@uni-wuerzburg.de Open Journal Systems <p>Das &nbsp;Journal für Sportkommunikation und Mediensport vereint Beiträge und Studien aus dem weitgefächertem Bereich der Sportkommunikation und der analogen wie auch digitalen Sportmedien. Im Zentrum steht die akademische Auseinandersetzung mit theoretischen Modellen und praktischen Entwicklungen in der Welt der Sportmedien. Das Journal dient als Plattform des Austausches über den Forschungsstand zum Thema wie auch als Möglichkeit, aktuellen Studien und Erkenntnissen ein öffentliches Podium zu verschaffen.</p> <p>Das Journal für Sportkommunikation und Mediensport (JSkMs) ist&nbsp; das Fachmagazin der Fachgruppe "Mediensport und Sportkommunikation" bei der DGPuK und wird von einem Kollektiv herausgegeben. Alle Beiträge unterliegen einem Double-Blind-Review-Verfahren.</p> <p><em>Die Chefredakteurin<br></em></p> <p>Dr. Christiana Schallhorn / Julius-Maximilians-Universität Würzburg / Institut Mensch-Computer-Medien</p> https://openjournals.hs-hannover.de/jskms/article/view/86 Boulevardisierung im Sportressort? 2019-03-05T19:20:06+00:00 David Hahn david_hahn@online.de Matthias Degen matthias.degen@w-hs.de <p><strong>Zusammenfassung</strong></p> <p>Die Sportpresse hat gegenüber anderen Medien einen fundamentalen Aktualitätsnachteil und muss verstärkt als Komplementärmedium agieren, um für ansprechende Inhalte zu sorgen. Fraglich ist neben dem Inhalt jedoch ebenso die Art der Berichterstattung: auf sprachlich-stilistischer und formal-gestalterischer Ebene. Untersucht wird die Berichterstattung (<em>N</em>&nbsp;= 455) der Süddeutschen Zeitung über die Fußball-Europameisterschaften 2000, 2008 und 2016 hinsichtlich eines möglichen Boulevardisierungstrends. Zur Ermittlung eines möglichen Trends wurde ein Boulevardisierungsindex entwickelt. Dem Index kann ein leichter Boulevardisierungstrend für den 16-jährigen Zeitraum entnommen werden. Dabei ist die Berichterstattung besonders zwischen den Jahren 2000 und 2008 boulevardesker geworden. Die Befunde zeigen zudem, dass insgesamt vermehrt auf Boulevardvariablen gesetzt wurde, die vor dem Hintergrund journalistischer Qualität als weniger kritisch anzusehen sind.</p> <p><strong>Abstract</strong></p> <p>The sports press has compared to other media a major date disadvantage and therefore must act increasingly as a complementary medium to provide appealing content. In addition to the content, however, the type of reporting is also questionable: on a linguistic-stylistic and formal-creative level. The study investigates the coverage (<em>N</em>&nbsp;= 455) of the Süddeutsche Zeitung on the European Football Championships 2000, 2008 and 2016 with regard to a possible tabloidization trend on formal-design, linguistic-stylistic and content-related levels. To identify a possible trend, a tabloidization index was developed. The index has a slight trend for the 16-year period. The tabloidization increased especially between the years 2000 and 2008. The findings also show that overall there has been an increase in the use of tabloid variables that are seen as less critical in the light of journalistic quality.</p> 2019-03-05T19:20:06+00:00 ##submission.copyrightStatement## https://openjournals.hs-hannover.de/jskms/article/view/87 Die Bedeutung der Live-Berichterstattung im deutschen Spitzensport – theoretisch-empirische Analyse von Sportjournalisten 2019-03-05T19:08:41+00:00 Jana Wiske jana.wiske@hotmail.de <p><strong>Die Bedeutung der Live-Berichterstattung im deutschen Spitzensport – theoretisch-empirische Analyse von Sportjournalisten</strong></p> <p>Die aktuelle Untersuchung aus dem Jahr 2015 analysiert die Relevanz der Sportjournalisten, die in der Live-Berichterstattung tätig sind, und das Selbstverständnis der Berufsgruppe in Bezug auf die Direktübertragung. Die repräsentative Studie mit 1006 Teilnehmern berücksichtigt dabei die historischen Erkenntnisse vorangegangener Studien etwa von&nbsp;<em>Görner (1995)</em>,&nbsp;<em>Schaffrath (2002) sowie Horky</em>&nbsp;und&nbsp;<em>Kamp (2012)</em>.</p> <p>Aktuell arbeiten 69 Prozent der Sportjournalisten in der Live-Berichterstattung, lediglich ein knappes Drittel (31 %) übermittelt die Sportnachrichten nicht in Echtzeit an den Konsumenten. Je jünger die Altersgruppe, desto mehr Stunden werden live gearbeitet. Gerade gegenüber den Sportjournalisten in der TV-Live-Berichterstattung ist eine kritische Sichtweise durch die restlichen Gruppenmitglieder erkennbar. Die Mehrzahl der Befragten attestiert den TV-Kollegen in der Live-Berichterstattung den größten Einfluss auf Veröffentlichungen. In der Hierarchie der Live-Medien hat sich Online bereits hinter dem Fernsehen, aber vor dem Radio auf Platz zwei eingeordnet. Bei der Erwartungshaltung an die Qualität der Berichterstattung belegt die Online-Direktübertragung den letzten Platz. Je mehr live gearbeitet wird, desto positiver werden die Zukunftschancen innerhalb der Gruppe der Sportjournalisten eingeschätzt. Und je mehr live gearbeitet wird, desto positiver ist das Selbstbild über den eigenen Beruf.</p> <p>Die Ergebnisse bekräftigen eine Sonderstellung der Sportjournalisten aus der Direktübertragung innerhalb der Berufsgruppe und verlangen eine aktuellere Einordnung der Sportjournalisten in Deutschland unter besonderer Berücksichtigung der Stellung der Live-Berichterstatter. Das Image-Modell deutscher Sportjournalisten im crossmedialen Zeitalter liefert eine neue Rangfolge.</p> <p>&nbsp;</p> <p><strong>The significance of live-coverage of the German elite sports – a theoretical and empirical analysis by sports journalists</strong></p> <p>The recent study in 2015 analyses the relevance of sports journalists working in live-coverage and the self-perception of this occupational group concerning live-broadcasting. The representative study, including 1006 participants, takes the historic discoveries of preceding studies, e.g. by&nbsp;<em>Görner</em>&nbsp;(1995), Schaffrath (2002) as well as by Horky and Kamp (2012), into account.</p> <p>Currently 69 percent of sports journalists work in live-coverage, barley a third (31 %) don’t broadcast sports news in real-time. The younger the age group, the more hours are worked live.</p> <p>Especially sports journalists broadcasting live on TV are noticeable considered to be crucial by their sports journalism colleagues. The majority thought the journalists on TV to have the biggest impact on publications. In the hierarchy of live media, online already comes second after TV, but before the radio. In the ranking for expectations of the quality of the news online-coverage comes last.</p> <p>The group of sports journalists predicts more favourable odds for the future, and has a more positive self-perception, the more work is done live.</p> <p>The results underline the special status of sports journalists working in live-coverage. Therefore, a relevant grading of sports journalism in Germany needs to carefully consider the position of those journalists working live. The Image-Model of German sports journalists in the cross-media age shows a new ranking.</p> 2019-03-05T19:08:41+00:00 ##submission.copyrightStatement## https://openjournals.hs-hannover.de/jskms/article/view/81 Livestreams als neue Chance für Randsportarten? 2019-03-05T19:17:04+00:00 Daniel Beck daniel.beck@unifr.ch Louis Bourquin louis@bourquin.ch <p><strong>Zusammenfassung</strong></p> <p>In Randsportarten ermöglichen Livestreams im Internet die Übertragung von sportlichen Wettkämpfen, die vom Fernsehen nicht berücksichtigt werden. Der vorliegende Beitrag befasst sich mit der Nutzung solcher Übertragungen in den Hallensportarten Basketball, Handball, Volleyball und Unihockey in der Schweiz. Zu diesem Zweck wurde im März 2017 eine standardisierte Befragung von 712 Nutzern von Livestream-Plattformen durchgeführt. Der typische Livestream-Nutzer ist demnach männlich, mit einem Durchschnittsalter von rund 30 Jahren eher jung und hat selbst Wettkampferfahrung in der Sportart, die er verfolgt. Livestreams erfüllen primär Informationsbedürfnisse. Es handelt sich um ein Nischenangebot, das in erster Linie von Personen mit persönlichem Bezug zur Sportart genutzt wird; diese nehmen auch die oft eher bescheidene Übertragungsqualität in Kauf.</p> <p><strong>Abstract</strong></p> <p>Online live streaming allows the transmission of sporting events in disciplines that are seldom televised. The present article analyzes the reception of such transmissions in Switzerland in the following disciplines: basketball, handball, volleyball, and floorball. A standardized survey was conducted among 712 users of live streaming platforms in March 2017. It shows that the typical live stream user is male, rather young (average age around 30 years), and usually does or has done himself the sport he is watching. Live streaming in these sports is a niche offer mainly used by persons with a special relation to the discipline; these persons also accept limitations of the offer such as a poor transmission quality.</p> 2018-09-07T00:00:00+00:00 ##submission.copyrightStatement## https://openjournals.hs-hannover.de/jskms/article/view/79 Rezension zu: Jana Wiske Die Elite. Die Bedeutung der Live-Berichterstattung im deutschen Spitzensport aus der Sicht von Sportjournalisten. 2018-09-04T20:16:57+00:00 Maria Hänelt maria.haenelt@uni-muenster.de <p>Rezension zu: Jana Wiske:&nbsp;Die Elite. Die Bedeutung der Live-Berichterstattung im deutschen Spitzensport aus der Sicht von Sportjournalisten. Köln: Herbert von Halem Verlag, 2017. 358 Seiten, 32,00 €. ISBN: 978-3-86962-277-4</p> 2018-09-04T20:16:57+00:00 ##submission.copyrightStatement## https://openjournals.hs-hannover.de/jskms/article/view/78 Tagungsbericht: IAMCR 2018: Reimagining Sustainability: Communication and Media Research in a Changing World 2018-09-04T20:11:33+00:00 Thomas Horky T.Horky@macromedia.de <p>Tagungsbericht: IAMCR 2018: Reimagining Sustainability: Communication and Media Research in a Changing World</p> 2018-09-04T20:11:33+00:00 ##submission.copyrightStatement##